FAQ

Frequently asked questions

FAQs zur Organisation

Was muss ich zur (ersten) Behandlung mitbringen?

Sofern von Ihrem Arzt ein Rezept vorliegt, bringen Sie dieses bitte zu Ihrem Ersttermin mit, ebenso wie Ihre Befunde, Röntgenbilder oder sonstige Unterlagen über Ihr Krankenbild. Bitte bringen Sie zur Behandlung Ihr eigenes Handtuch mit.

Brauche ich ein Rezept vom Arzt für Ihre Behandlungen?

Um unsere Leistungen in Anspruch nehmen zu können, brauchen Sie ein Rezept von Ihrem Arzt, um mit den Krankenkassen abrechnen zu können. Oder eine private Verordnung (Privatrezept) von Ihrem Arzt. Natürlich können Sie die Leitungen auch selbst bezahlen.

Brauche ich ein Rezept vom Arzt für Ihre Behandlungen?

Um unsere Leistungen in Anspruch nehmen zu können, brauchen Sie ein Rezept von Ihrem Arzt, um mit den Krankenkassen abrechnen zu können. Oder eine private Verordnung (Privatrezept) von Ihrem Arzt. Natürlich können Sie die Leitungen auch selbst bezahlen.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Die Regelbehandlungsdauer der gesetzlichen Krankenversicherung liegt derzeit bei 15-20 Minuten, bei privat versicherten Personen sind es 25-30 Minuten.

Muss ich etwas zu meiner Behandlung zuzahlen?

Wenn Sie gesetzlich versichert sind und nicht von der Zuzahlung befreit sind, muss ein Eigenanteil gezahlt werden. Dieser dient zur Kostenentlastung der Krankenkassen und wird von uns dorthin weitergeleitet. Alle anderen Versicherten leisten keinerlei Zuzahlungen!

Muss ich einen Termin vereinbaren?

Termine können Sie telefonisch unter+49 (0) 80 22 – 188 34 65 vereinbaren.

Wie kann ich einen Termin absagen?

Wenn Sie einen Termin absagen möchten, dann können Sie das bis maximal 24 Stunden vorher.

Machen Sie auch Hausbesuche?

Selbstverständlich! – Wenn Ihnen der Besuch unserer Praxis aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, kann Ihnen der Arzt eine physiotherapeutische Behandlung in Form eines Hausbesuchs verordnen. Somit steht Ihnen die Qualität unserer Therapeuten nicht nur in unserer Praxis, sondern auch bei Ihnen zu Hause zur Verfügung.

Was bedeuten die Abkürzungen auf meinem Rezept?

  • KG – Krankengymnastik
  • KGB – Krankengymnastik bei neurologischen Erkrankungen
  • KMT – klassische Massagetherapie
  • MLD – manuelle Lymphdrainge (30min,45min o 60min)
  • HR – heiße Rolle
  • US – Ultraschall
  • ET – Elektrotherapie
  • WT – Wärmetherapie (diese muss jedoch vom Arzt genauer beschrieben werden, z.B. “Fango”, “Heißluft”, “heiße Rolle”)

Wo kann ich parken?

Kostenfreie Parkplätze befinden Sie direkt hinter dem Haus.

Ist der Zugang zur Praxis barrierefrei?

Sie können die Praxis bequem über einen Hauslift erreichen.

Wann finden die Kurse statt und was kosten sie?

Sie können die Praxis bequem über einen Hauslift erreichen. Bitte informieren Sie sich in der Praxis oder per Telekommunikation über die aktuellen Kurse.

FAQs zu Fachbegriffen

Was bedeutet Physiotherapie und wem tut sie gut?

Unter Physiotherapie (früher Krankengymnastik) versteht man eine von hoch spezialisierten Fachleuten, den Physiotherapeuten, angeleitete Bewegungstherapie.

Einerseits wird die Physiotherapie alternativ oder substitutiv zur Operation oder Medikamentation eingesetzt. Andererseits dient sie bspw. vielen Sportlern oder älteren Menschen auch zur Prophylaxe.

Bei unserer Arbeit geht es uns immer um den optimierten physischen Status Ihres Körpers, sei dies nun medizinisch indiziert oder rein vorsorglich. – Physiotherapie tut jedem gut!

 

 

Was beinhaltet die klassische Kankengymnastik?

Die klassische Krankengymnastik befasst sich mit dem Haltungs- und Bewegungsapparat, den Muskeln, Sehnen, Knochen, Gelenken und dem Gewebe des menschlichen Körpers.

Bei der klassischen Krankengymnastik leiten wir Sie an zu aktiven und passiven Übungen, um je nach Diagnose bessere Mobilität oder Stabilität zu gewinnen.

Was meint Krankengymnastik nach Bobath und PNF?

Das Bobath-Konzept unterstellt ein lebenslang lernfähiges Gehirn. – Demnach können durch repetitive Bewegungsmuster die Verbindungen zwischen Gehirn und Nervenzellen aktiviert und neue Nervenzellen gebildet werden.

PNF ist die Abkürzung für “Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation”, ein physiotherapeutisches Trainingskonzept, nach welchem das Zusammenwirken von Nerven und Muskeln über innere und äußere Stimuli provoziert wird.

 

Warum Beckenbodengymnastik für Männer und Frauen?

Das Beckenbodentraining war ursprünglich nach seinem Erfinder Arnold Kegel benannt, man sprach seinerzeit von der so genannten Kegelübung, wenn die Muskulatur des Beckenbodens trainiert werden sollte.

Diese Muskelgruppe kann mit gezieltem Training genauso gestärkt werden, wie jede andere auch und führt zu vielerlei, regelmäßig unterschätzten Verbesserungen der Lebensqualität und des Lebensgefühls.

Probleme wie Blasen- und Gebärmuttersenkung, Harn- und Stuhlinkontinenz können mit dem Beckenbodentraining behoben oder gelindert werden. Nach Prostataoperationen dient das Muskeltraining des Beckenbodens der Rehabilitation, dem gesunden und potenten Mann das Beherrschen seiner Muskulatur einem ausdauernden Liebesleben.

 

 

Was passiert bei der manuellen Therapie?

Bei der manuellen Therapie werden Bewegungsstörungen erkundet und behandelt. Unsere Gelenke, Muskeln und Nerven bilden eine sehr tüchtige Funktionseinheit, die wir tagtäglich nutzen, ohne uns dessen bewusst zu sein.

Erst wenn Bewegungsabläufe eingeschränkt oder gar schmerzhaft sind, erkennen wir, wie unverzichtbar ein gesunder Bewegungsapparat ist.

Aber was nicht mehr ist, kann wieder werden: wir Physiotherapeuten mobilisieren mit spezialisierten Griffen und Techniken Ihre Gelenke, fördern mit aktiven und passiven Dehnungsübungen die Beweglichkeit und Kraft Ihrer Muskeln.

Sie müssen sich nicht sorgen, wir fügen Ihnen keine Schmerzen zu, auch achten wir darauf, niemanden zu überfordern. Die manuelle Therapie ist eine sanfte Behandlungsmethode.

Wogegen hilft Lymphdrainage?

Bei der Lymphdrainage wird durch sanfte manuelle Behandlung der Abtransport der Lymphflüssigkeit gefördert, wodurch das Gewebe im zuvor gestauten Bereich wieder besser versorgt wird.

Hierdurch können krankhafte Ansammlungen von Flüssigkeit im Gewebe reduziert werden. Besonders erfolgversprechend sind die Aussichten für Patienten nach chirurgischen Eingriffen oder auch Tumor-Operationen (Mamma Karzinom u. Ä.).

Was ist eine craniomandibuläre Dysfunktion?

Die Craniomandibuläre Dysfunktion beschreibt alle Beschwerdebilder des Kiefergelenkes. Insbesondere durch Knirschen oder Pressen („Zähne zusammenbeißen“) kann es vermehrt zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Tinnitus oder einer Kiefergelenksdysfunktion kommen.

Ziel unserer Behandlung ist es, Ihnen Schmerzen und Verspannungen im Kiefer- und Kopfbereich zu nehmen und Ihr Kiefergelenk dauerhaft zu entlasten.

 

Was geschieht bei der Gerätetherapie?

Nach Operationen, Knochenbrüchen oder Gelenkverletzungen ist das medizinisch instruierte Training an Geräten wichtiger Bestandteil der Rehabilitation. Krankengymnastik am Gerät kann darüber hinaus zur Prävention von Verschleiß- und Rückenerkrankungen eingesetzt werden.

Gezieltes Training stärkt Ihre Muskelkraft, verbessert Ihre Ausdauer und schult Sie in Koordination und Gleichgewicht

 

 

Was ist eine Elektrotherapie?

Die Elektrotherapie zählt zur Gruppe der Physikalischen Therapien. Unter anderem setzen wir sie beispielsweise ein zur Detonisierung, das heißt, zur Entspannung Ihrer Muskulatur. Im Weiteren kann Elektrostimulation Ihre Durchblutung fördern, Schmerzen reduzieren und Ihren Heilungsprozess verbessern.

Wie wirkt die Ultraschalltherapie?

Die Ultraschalltherapie ist eine Behandlung im Rahmen der Elektrotherapie. Dabei erzeugen wir mit Hilfe von Schallwellen Wärme im Gewebe. Eine besonders gute Wirkung können wir bei Gelenkbeschwerden wie Arthrose und Rheuma sowie bei entzündlichen Veränderungen der Sehnen (bspw. Sehnenscheidenentzündung) erzielen, ebenso bei Nabenverhärtungen und Gewebsverklebungen, Muskelfaserrissen und Ansatztendinosen (Stelle, an der eine Sehne mit dem Knochen verbunden ist).

Was passiert bei der Kältetherapie?

Die Kältetherapie, auch Kryotherapie, setzen wir bei verschiedensten Krankheitsbildern ein. Diese Therapie wenden wir lokal an, verursachen gezielten Reiz, so dass sich die Gefäße zunächst eng zusammenziehen. Nach kurzer Kälte-Anwendung weiten sich Gefäße im Reflex, womit wir Ihre Durchblutung fördern können. Bei längerer Kälte-Behandlung hingegen ziehen sich Gefäße noch weiter zusammen, was eine abschwellende Wirkung erzielt.

Was geschieht bei der Wärmetherapie?

Mit Wärme stellen wir Ihre Gefäße weit, so dass Ihr Blut besser hindurchfließen kann. Die erhöhte Durchblutung fördert den rascheren Abtransport von Stoffwechselabbauprodukten sowie den verstärkten Umlauf von Botenstoffen des Immunsystems. Vor allem Schmerzen können abnehmen, da die Nervenbahnen entlastet werden. Daneben kann Wärme Ihren Muskeltonus senken, entspannend wirken.

Wie funktioniert die Atemtherapie?

Über verschiedene Techniken kann eine erhöhte Atemfrequenz gesenkt, Verschleimungen gelöst und Leistungsfähigkeit verbessert werden. Für den Alltag erhalten Sie von uns Selbsthilfetechniken, denn Lungenerkrankungen und ständige Atemnot stellen eine große Stressbelastung für Körper und Geist dar. Daher lassen wir in jede Behandlung auch Entspannungstechniken einfließen, die Ihr allgemeines Wohlbefinden verbessern, Sie endlich wieder durchatmen lassen.

Was ist Kinesiotaping?

Über das Aufkleben von Pflaster-ähnlichen, jedoch größeren Streifen ergänzen wir unsere klassischen Behandlungsmethoden erfolgreich. Je nach Anlagetechnik und Tape-Farbe soll das Taping stabilisierend, schmerzlindernd und / oder detonisierend (muskelentspannend) wirken.